Nach der desolaten 0:2-Niederlage bei Darmstadt 98 steht der FC Schalke 04 einmal mehr unter Druck. Die Abstiegsplätze rücken wieder näher und Königsblau ist weiterhin zum Siegen verdammt, um nicht bis zum Schluss zittern zu müssen. Die ersten drei Punkten sollen im Spiel Schalke – Münster her.
Doch ein Spaziergang dürfte das nicht werden, schließlich wollen die Adlerträger unbedingt auf Schalke gewinnen und auf einen Punkt an Königsblau heranrücken. Preußen-Kapitän und Ex-S04-Talent Marc Lorenz hat vor dem Duell Schalke – Münster den Auftrag für den Aufsteiger im Interview mit DER WESTEN deutlich formuliert.
Schalke – Münster: Preußen-Kapitän Lorenz möchte es wissen
Drei Jahre lang kickte der gebürtige Münsteraner in der Jugend des Pottklubs. Von 2006 bis 2009 spielte er erst für die U19, dann für die U23 von Schalke. An diese Zeit erinnert er sich gerne zurück und doch möchte er seinen Ex-Klub am kommenden Freitag (28. Februar, 18.30 Uhr) mächtig ärgern.
Für beide Mannschaften ist es ein enorm wichtiges Spiel. S04 kann sich mit einem Dreier mit sieben Punkte von den Preußen distanzieren, Münster hingegen mit einem Auswärtserfolg auf einen Punkt heranrücken. „Wir fahren ganz klar mit dem Auftrag und mit dem Ziel auf Schalke, drei Punkte zu holen“, machte der 35-Jährige gegenüber DER WESTEN deutlich.
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„Wir nehmen jetzt den Rückenwind aus dem letzten Spiel (2:0 Sieg gegen Regensburg ; Anm.d.Red.) mitnehmen. Ich denke, Schalke merkt langsam wieder den Druck der Mannschaften, die in letzter Zeit unten gepunktet haben. Wir wollen da gewinnen, wollen am besten die Mannschaft wieder mit in den Strudel und in die mögliche Verlosung der Abstiegsplätze hereinziehen. Je mehr Mannschaften am Ende unten mitschwimmen, desto größer ist die Chance für uns, drinzubleiben“, so die Preußen-Ikone.
Preußen hat „noch eine Rechnung offen“
Die Münsteraner haben zudem noch einen kleinen Extra-Anreiz mit Blick auf das Duell Schalke – Münster: die aus Preußen-Sicht bittere 1:2-Niederlage. „Da waren wir die bessere Mannschaft. Jeder weiß, dass wir das Spiel gewinnen mussten, es aber unglücklich verloren haben. Da haben wir auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, blickt Lorenz auf das Spiel im Preußen-Stadion zurück.
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Das wolle die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann nun besser machen. „Wir können befreit in der Arena aufspielen und werden einfach alles reinhauen. Und ich hoffe, dass wir den Spielverlauf so auf unsere Seite ziehen können“, so Lorenz.
Wie Lorenz auf seine Zeit bei den Knappen zurückblickt, liest du am Donnerstag (27. Februar) im kompletten Interview bei DER WESTEN.