Einen Monat noch, dann öffnet in der Schweiz die bekannteste Uhren-Messe der Welt. Tausende Händler, Sammler und Experten werden wieder durch die Hallen in Genf flanieren, sich die neuesten Modelle von Rolex, Breitling und Co. zu Gemüte führen. Grund genug, einmal auf eine ältere Folge von „Bares für Rares“ zu schauen, bei der eine ältere Rolex „Submariner“ eine gewichtige Rolle spielte.
Vor allem bei „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter, der war nämlich sichtlich erbost, dass er nicht auf das seltene Modell bieten durfte. „Und schon sind wir wieder beim Thema, ich finde es ungerecht, dass ich hier nicht zwischendurch bei den Händlern mal mitbieten darf (…) das ist nicht nett“, motzte der Moderator. Nachvollziehbar.
James-Bond-Rolex bei „Bares für Rares“
Hatte „Bares für Rares“-Kandidat Georg Pauling doch eine Rolex mitgebracht, die auch Filmfans verzaubern dürfte. 8.900 Euro hatte der 57-jährige Nordhorner zwei Jahre vor seinem ZDF-Auftritt für die Uhr aus den frühen 80er-Jahren bezahlt.
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Kein Schnapper, aber auch kein schlechter Preis, war die Rolex, wie Wendela Horz feststellte, doch in einem bemerkenswert guten Zustand. Bis auf die fehlende Leuchtperle und leichte Fehler an den Zeigern war alles schick. Dazu kam, dass sogar noch das alte Glas verbaut war.
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Preis deutlich unter der Expertise
Doch warum verzauberte die Uhr eigentlich auch Film-Fans? Ganz einfach, die Uhr war schon in einigen James-Bond-Filmen im Einsatz. Ein toller Zeitmesser mit Geschichte also, leider jedoch kein Full-Set. Was also könnte man für die 007-Rolex verlangen?
Mehr auf jeden Fall als die 8.900 Euro, die sich Georg Pauling wünschte. So schätzte Wendela die Rolex auf 12.000 bis 13.000 Euro. Aber würden das auch die Händler zahlen? Nicht ganz. Einen kleinen Gewinn konnte der Nordhorner dennoch machen. Und so ging die Rolex für 9.400 Euro an Daniel Meyer.