Es war ein kleines Beben in der Welt der Supermärkte und Discounter: Anfang 2025 endete bei Rewe die Payback-Ära. Keine blauen Treuepunkte mehr, stattdessen sollen Kunden das Loyalty-Programm in der Rewe-Bonus-App nutzen. Payback wanderte stattdessen zur Supermarkt-Konkurrenz von Edeka ab.
Doch ganz so einfach wie es klingt, ist der Deal nicht. Denn ganz reibungslos läuft der Umstieg bei Edeka-Kunden auf Payback noch nicht – unter anderem, weil nicht alle Edeka-Filialen mitmachen.
Edeka: Payback-Frust besteht weiter
Für einige Filialen lohnt sich der Kooperation mit Payback schlichtweg aus finanzieller Sicht nicht. Daher haben einige Edeka-Kaufleute beschlossen, das Treueprogramm nicht einzuführen (>> hier mehr dazu).
Doch auch Wochen nach dem Edeka-Umstieg auf Payback sind die Emotionen bei vielen Kunden noch immer am kochen – in beide Richtungen. Die einen freuen sich über die Möglichkeiten, die das Treueprogramm mit sich bringt. Anderen Edeka-Stammgästen geht die plötzliche Punkte-Frage an der Kasse schon jetzt auf den Geist – oder sie regen sich darüber auf, dass ausgerechnet ihr Laden vor Ort nicht beim Punktesammeln mitmacht.
„Senkt einfach die Preise“
Unter einem aktuellen Facebook-Beitrag zum Payback-Thema sammelten sich zahlreiche Kunden-Kommentare an, die die ganze Bandbreite an Reaktionen abdecken.
Ein Auszug:
- „Senkt einfach die Preise und nicht diese blödsinnigen Punkte sammeln“
- „Payback ist das Beste. Bin froh, dass Edeka auch endlich da mit macht.“
- „Wie diese dumme Fragerei nach diesen Karten an der Kasse nervt. Ich glaube, ich lass mir ein Shirt drucken: ‚Halt deinen Mund, ich hab kein Payback'“.
- „Ein oder zwei Mal im Jahr den Wocheneinkauf umsonst, ist gar nicht so schlecht.“
- „Es sollte alles einheitlich sein, sonst ist dieses System kundenunfreundlich“
- „Hab ich nie gesammelt. Ist mir zu blöde. Die sollen lieber gleich die Preise senken und nicht so einen Blödsinn machen.“
Auch interessant: Infos zu Edeka
Neu-Payback-Mitglied Edeka und Payback-Aussteiger Rewe werden sicherlich in den kommenden Monaten ganz genau hinschauen, wie sich die Reaktionen ihrer Kunden auf die geänderten Bedingungen beim Einkauf entwickeln.