Riesen-Wut bei Autofahrern in Dortmund! Schuld ist eine Aktion der Stadt – dabei meint die es doch eigentlich nur gut damit…
Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran. Die Stadt Dortmund möchte dagegen etwas tun und bietet künftig Carsharing-Parkplätze an – und zwar eine ganze Menge.
So funktioniert das Carsharing
„In Dortmund entstehen bald weitere Stellplätze für Carsharing. Seit 2021 fördert die Stadt das gemeinsame Nutzen von Fahrzeugen und hat bereits an zwölf Standorten je zwei Parkplätze speziell für Carsharing eingerichtet. Nun soll das Angebot deutlich ausgebaut werden“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
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Carsharing funktioniert so: Anstatt ein Auto zu besitzen, teilen sich Nutzer ein Fahrzeug, das von einem Carsharing-Anbieter bereitgestellt wird. Und damit die Nutzung noch besser funktioniert, sollen die Stellplätze künftig exklusiv an bestimmte Anbieter vergeben werden.
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Weniger Parkplätze für Autofahrer
Um zu bestimmen, wo sich Carsharing besonders lohnt, hat die Stadt Dortmund das gesamte Stadtgebiet analysiert. Dabei ist herausgekommen: Besonders attraktiv sind Standorte in der Nähe von Bus- und Bahnstationen, da sie den Umstieg zwischen öffentlichem Nahverkehr und Carsharing erleichtern.
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Bedeutet aber auch: Wenn Stellplätze exklusiv an Carsharing-Anbieter vergeben werden, fallen Parkplätze für Autobesitzer weg. Und die sind ohnehin schon rar gesät. Zahlreiche Anwohner sind deswegen alles andere als einverstanden mit dem Vorhaben der Stadt, wie die „WAZ“ berichtet.
Insgesamt 1.500 Parkplätze will die Stadt Dortmund exklusiv für Carsharing reservieren. „Hier zählt jede Lücke. Dann geht hier gar nichts mehr“, wird ein Mann von der „WAZ“ zitiert. Und auch im Netz beschweren sich Autobesitzer über die aus ihrer Sicht „unglaubliche“ Maßnahme.