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Essen: Was hier in der Nähe des Uniklinikums passiert, rührt zu Tränen

Drei kleine Gebäude in der Nähe des Uniklinikums in Essen bieten Familien mit krebskranken Kindern ein Zuhause. Was hier passiert, rührt zu Tränen.

Das Universitätsklinikum in Essen, steht in der Nähe der Essen: Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.
© IMAGO/Funke Foto Services

Das ist die Stadt Essen

Diese Aspekte machen Essen zu einer vielseitigen Stadt mit einer interessanten Geschichte, wirtschaftlicher Bedeutung, sportlichen Erfolgen und Freizeitmöglichkeiten.

Drei kleine Häuser in der Nähe des Uniklinikums Essen – ein Ort, an dem sich Hoffnung und das Gefühl von Geborgenheit vereinen. Seit 1992 ermöglicht die Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e. V. den Eltern eine Unterkunft, damit sie während der Behandlung in der Nähe wohnen können.

Das Uniklinikum Essen hat eines der größten Krebszentren Deutschlands. Ein Grund, weswegen Patienten teilweise aus der ganzen Welt nach NRW reisen, um sich von den Experten behandeln zu lassen. Hinzu kommt, dass das Krankenhaus seit über 40 Jahren als das internationale Zentrum für Kinderonkologie gilt.

Essen: Familienhaus unterstützt krebskranke Kinder

„Einige Eltern übernachteten in ihren Autos, weil die Hotels zu teuer waren und eine dauerhafte Bleibe in der Nähe des Uniklinikums Essens nicht bezahlbar war“, erzählt Lara Krieger, Geschäftsführerin der Elterninitiative gegenüber DER WESTEN. Das war vor der Gründung des Vereins und der Entstehung des Elternhauses.

Noch vor vielen Jahren waren die Zustände für die Familien der krebskranken Kinder im Vergleich zu heute komplizierter. „Es gab strenge Besuchszeiten, und die Eltern durften ihre Kinder nur für eine begrenzte Zeit am Tag sehen“, sagt sie. Aber inzwischen haben sich die Voraussetzungen in der Kinder-Onkologie deutlich verbessert. Was früher stationär gemacht wurde, wird heute, wo immer es möglich ist, ambulant durchgeführt.

Lara Krieger, Geschäftsführerin der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V., steht vor einem der drei Gebäude. Foto: Ann-Kathrin Ullrich/ DER WESTEN

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Doch damit stellt sich auch die Frage: Wo wohnen die Familien, die mit ihren kranken Kindern, auch während der Behandlung, zusammen unter einem Dach leben wollen – gerade wenn sie von weiter weg anreisen? Die Lösung hat die Essener Elterninitiative geliefert, welches ein Zuhause für bis zu 28 Familien bietet, das nur fünf Minuten Laufweg vom Uniklinikum entfernt ist.

Essener Elterninitiative: „Wir sind eine große Familie“

„Wir sind wie eine große Familie. Jeder ist für jeden in dieser schwierigen Zeit da“, sagt Krieger mit einem Lächeln im Gespräch mit DER WESTEN. „Das Projekt finanziert sich größtenteils durch Spenden“, betont die Geschäftsführerin weiter. Familien mit wenig Geld greife die Initiative auch finanziell unter die Arme, denn „jeder ist hier willkommen“.


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