Seit 2017 bereits ist der Journalist Constantin Schreiber Sprecher bei Deutschlands größter Nachrichtensendung, der „Tagesschau“. Eine große, eine wichtige Aufgabe. Schließlich ist die ARD-Sendung regelmäßig das meistgesehene TV-Format des Tages. Millionen schalten jeden Abend um 20 Uhr ein, wenn Constantin Schreiber und Co. die Nachrichten verlesen.
Umso verständlicher, dass der Druck einer solchen Live-Sendung enorm ist. Wie groß, das verrät der „Tagesschau“-Sprecher nun in einem Interview mit der Zeitschrift „Bunte“.
„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber über den Druck der Sendung
„In meinen ersten Sendungen dachte ich mir: Hoffentlich geht nichts schief, denn das bleibt nicht unbemerkt“, verrät der 45-Jährige, und weiter: „Es soll keine Fehler geben, in den Inhalten sowieso nicht, aber auch nicht in der Art und Weise, wie wir performen. Denn das würde die Anmutung der perfekten Sendung durchbrechen, in der nichts daneben geht. Dieser Perfektionismus, der erwartet wird, ist auch eine Eigenheit dieser Sendung.“
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Doch es gibt immer wieder einmal Veränderungen, auch wenn diese oftmals nur wenigen Zuschauern auffallen. So hatte Schreiber bis vor einiger Zeit seine Sendungen stets mit den Worten „Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend“ beendet. Dies tue er nun nicht mehr.
Kleine Veränderung in der ARD-„Tagesschau“
So habe er zu Beginn des Ukraine-Krieges eine „Tagesschau“-Sendung moderiert, die er nicht mit dem Wunsch eines schönen Abends beenden wollte. Stattdessen wünschte er einen „guten Abend“. Auf Ablehnung sei er dabei aber nicht gestoßen.
„Wir haben es alle als richtig empfunden in der Situation nach einer schweren Nachrichtenlage. Jetzt rein formalistisch an etwas festzuhalten, wir sagen es, weil wir es immer gesagt haben, kann auch zu Befremden führen“, so Schreiber.