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China-Schmuck bei „Bares für Rares“: Händler außer sich

Goldene Manschettenknöpfe sollten die Herzen der „Bares für Rares“-Händler am Montag (22. Juli 2024) höher schlagen lassen.

Bares für Rares
© Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Waren aus China haben nicht gerade den allerbesten Ruf. Von China-Uhren oder China-Schrott ist dann gerne die Rede, wenn gefälschte Produkte auf unterschiedlichsten Wegen nach Deutschland kommen. Dass es aber auch ganz anders geht, bewiesen nun die Manschettenknöpfe, die Rudi Meier und Alfred Giersberg aus Üxheim beziehungsweise Bonn mit zu „Bares für Rares“ brachten.

Spannend: Normalerweise tauchen Manschettenknöpfe ja stets im Doppelpack auf, Meier und Giersberg brachten jedoch drei Knöpfe mit zu „Bares für Rares“. Ob sie für Dreiarmige gedacht waren, oder was sonst dahinterstecken könnte, wusste hoffentlich ZDF-Expertin Wendela Horz.

China-Schmuck macht „Bares für Rares“-Händler verrückt

Eine genaue Ahnung hatte sie auch nicht. Allerdings vermutet sie, dass einer mal verloren ging, ein weiterer dazu gekauft wurde, und der verloren geglaubte später wieder auftauchte. Wie dem auch sei, so ein Ersatzmanschettenknopf ist ja nicht verkehrt. Besonders, wenn er auch noch aus 585er-Gold gefertigt wurde.

++ „Bares für Rares“-Händler zahlt Mondpreis – hätte er nur die Expertise gekannt… ++

Doch wo kommen die Manschettenknöpfe, die im Stile eines Rechenschiebers gefertigt wurden, denn nun her? „Dieses Motiv ist unglaublich beliebt im asiatischen Raum“, so Horz, auch, weil es zum chinesischen Neujahr ein beliebtes Geschenk darstellt.

Manschettenknöpfe
Goldene Manschettenknöpfe aus Asien sorgten für gute Laune bei den Händlern. Foto: Screenshot ZDF

Kurios sei, dass die Rechenschieber-Manschetten voll funktionsfähig seien, man konnte also wirklich die Kugeln hin und her bewegen. Doch was würden die Manschettenknöpfe, von denen Wendela Horz vermutete, dass sie aus China kämen, denn nun einbringen. Schließlich wünschte sich Rudi Meier 50 Euro. Viel zu wenig, wie Wendela Horz meinte: „Die drei Manschettenknöpfe zusammen wiegen rund zehn Gramm. Und damit sind wir heute bei einem Goldpreis von rund 350 Euro. Und weil das sehr kurios ist, würde ich hier durchaus circa 450 bis 500 Euro ansetzen.“

Gebote weit über der Expertise

Na, das ist doch mal eine Expertise. Und so ging es zu den Händlern, die geradezu außer sich vor Freude ob der originellen Manschettenknöpfe waren. „Die bewegen sich ja sogar. Damit habe ich bis in die fortgeschrittene Hochschule gerechnet. Das ist ja toll“, freute sich Julian Schmitz-Avila. Und so gingen die Preise auch direkt mit dem Goldpreis von 350 Euro los.


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Doch dabei sollte es nicht bleiben. Wie aus der Pistole geschossen, flogen Rudi Meier und Alfred Giersberg die Gebote um die Ohren. Auch weil, wie Wolfgang Pauritsch betonte, die Herstellung solcher Manschettenknöpfe gar nicht mal so einfach ist. Und weil auch Juwelierin Susanne Steiger die Knöpfe fabelhaft fand, stiegen die Gebote bis auf 620 Euro. Die zahlte jedoch nicht etwa Susi, sondern ihr Kollege Julian Schmitz-Avila.