Veröffentlicht inPromi-TV

Coldplay: Chris Martin unterbricht Düsseldorf-Konzert – dann passiert etwas Wunderbares

Coldplay rockten am Samstagabend (20. Juli 2024) die Merkur-Spiel-Arena. Am Sonntag und Dienstag folgen weitere Auftritte in Düsseldorf.

Coldplay
© IMAGO/ZUMA Press

Düsseldorf vs. Köln - wer ist die Nummer eins am Rhein?

Welche der beiden Metropolen am Rhein ist die Nummer eins? Wir haben den Vergleich gemacht.

Es fällt wahrlich schwer, dieses Konzert in Worte zu fassen, zu großartig war das, was Coldplay an diesem Samstagabend in Düsseldorf abgeliefert hatten. Und so verbietet es sich fast, einzelne Momente herauszuheben. Aber was wäre dies für ein Konzertbericht, würde man einfach nur schreiben, dass es toll war? Darum gehen wir doch einmal der Frage auf den Grund, was diesen Abend so besonders machte.

War es die perfekte Lichtshow, die, ausgelöst durch die Leucht-Armbänder, die an jeden Zuschauer ausgeteilt wurden, die Arena in immer neuen Lichte erstrahlen ließ? Oder war es die Band samt bestens aufgelegtem Chris Martin, der keine der rund 120 Konzert-Minuten stillstand? Vielleicht war es auch die Interaktion mit dem Publikum, die Martin drauf hat, wie kaum ein anderer. Beim Song „Everglow“ zum Beispiel, bei dem er einen jungen Mann namens Mark im Innenraum entdeckte und einlud mit ihm am Piano zu sitzen, gar einzelne Zeilen zu singen. Ein sicherlich unvergesslicher Moment für den Coldplay-Fan.

Coldplay bieten Düsseldorf eine unvergessliche Lichtshow

Oder waren es Welthits wie „Yellow“, „Viva la Vida“, „Clocks“, „Fix you“, „My Universe“ oder auch „Higher Power“? Vielleicht war es aber auch der Moment, in dem Chris plötzlich „A sky full of Stars“ unterbrach, um das Publikum aufzufordern, doch bitte mal die Smartphones für nur ein Lied wegzulegen, um als eine einzige große Band zu verschmelzen. Nur, um dann den Song nochmals – aber dafür ohne nervige Filmereien – von vorne zu spielen.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Instagram der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Vielleicht waren es aber auch die 3D-Brillen, die bei „Good Feelings“ plötzlich Herzchen ins Publikum zauberten …

++ Dakota Johnson zeigt sich so bereit wie noch nie zuvor – „So offen dafür“ ++

Chris Martin kann auch kein Gewitter aufhalten

Was es denn nun war, das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden. Klar ist jedoch, dass nicht mal das Gewitter, das ausgerechnet zum Konzertbeginn über Düsseldorf hinweg zog, und die Bühne zur Rutschbahn mutieren ließ, wie Chris Martin selbst am Ende schmerzhaft feststellen musste (der Sänger war ausgerutscht, hatte sich aber wohl nichts Schlimmes getan), der Stimmung einen Abbruch tun konnte.

++ Köln lässt Roland Kaiser ungläubig zurück: „Frage mich, wie das geht“ ++



Und so war es wohl die Mischung aus allem. Der wundervoll-leuchtende, geradezu magische Abend, den Coldplay seinen Fans schenkte, die Lieder, die noch in der Bahn gen Hauptbahnhof gesungen wurden, das Feuerwerk, das fast so schön war, wie das, das am Vorabend über dem Rhein erleuchtete. Einfach eine perfekte, wenn auch nasse Sommernacht!