Bei „Markus Lanz“ gab es am Mittwochabend (2. April) wieder reichlich Zündstoff! Der Grund? Niemand Geringeres als US-Präsident Donald Trump. Peer Steinbrück nahm kein Blatt vor den Mund: „Der Mann denkt nicht. Er haut einem zunächst mal eins, auf Deutsch gesagt, in die Fresse – in der Annahme, dass man dann schon zähneknirschend bereit ist, ihm etwas zu geben und zu konzedieren.“
Der Grund für die Aufregung? Trump hat wieder zugeschlagen – diesmal mit einem Paket an Strafzöllen. Betroffen ist die ganze Welt, auch Deutschland. Elmar Theveßen vom ZDF sieht die Demokratie in den USA in Gefahr. „Alles wird per Dekret bestimmt“, warnt er. Wohin führt die Reise mit Trump? Keiner weiß es.
Markus Lanz: Trump im Kreuzverhör
Steinbrück zieht Bilanz: Nach 70 Tagen Trumps zweiter Amtszeit sieht er das politische System in den USA erschüttert. „Eine Revolution?“, fragt Lanz. Steinbrück schüttelt den Kopf. Ursula Weidenfeld staunt über die Fragilität der US-Demokratie. „Ich finde es total verblüffend, wie wenig sicher und fest die Gewaltenteilung verankert ist“, meint sie. In Europa funktioniere die Gewaltenteilung schließlich.
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Und die Strafzölle? „Völlig bescheuert!“, meint Steinbrück. Aber Trump weiß, dass viele US-Arbeiter das als Schutz ihrer Jobs sehen. „America First“ zieht eben. Michael Thumann sieht in Moskau Schadenfreude. „Mit viel Champagner“, kommentiert er trocken. Trump und Putin – eine ungewöhnliche Allianz der Autokraten? Auch Elon Musk bekommt sein Fett weg. Steinbrück unterstellt ihm, den Staat abschaffen zu wollen.
Eine algorithmengesteuerte Gesellschaft? Da klingeln die Alarmglocken! Und dann noch Grönland. Trump will die Insel? Steinbrück glaubt an eine Machtdemonstration. Druck auf Dänemark und Grönland, um Zugeständnisse zu erzwingen.
Das ZDF zeigt Markus Lanz dienstags, mittwochs und donnerstags nach 23 Uhr im TV und online in der Mediathek.