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Wirbel bei dm! Plötzlich wird der Personalausweis verlangt

dm zählt zu den beliebtesten Drogeriemärkten in Deutschland. Doch nun sorgt die Kette mit Negativschlagzeilen für Aufsehen.

© IMAGO/Steinsiek.ch

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

dm zählt zu den beliebtesten Drogeriemärkten in Deutschland. Mit seiner großen Produktauswahl an Eigenmarken, Markenprodukten und Food-Artikeln lockt er die Kundschaft in Scharen an. Neben vielen Drogerieartikeln bietet der Einzelhändler auch andere Services an.

So können sich Kunden in einigen Filialen Teppichreiniger ausleihen, ihren CO2-Zylinder tauschen oder auch Fotos ausdrucken. Vor allem Letzteres wird sehr häufig für Passbilder genutzt. Doch hier gibt es nun einen kleinen Aufschrei – denn eine Sache wird vor allem für die dm-Mitarbeiter unschön und offenbar zur Pflicht…

Setzt dm Mitarbeiter unter Druck?

Wer einen Personalausweis oder Reisepass beantragen wollte, musste bislang ein ausgedrucktes Foto mit zum Bürgeramt nehmen. Für 7,95 Euro konnte man das ganz leicht bei dm knipsen lassen. Damit ist ab Mai 2025 aber Schluss, denn das digitale Foto wird eingeführt. Damit will die Bundesregierung die Entbürokratisierung sowie die Digitalisierung vorantreiben. Für dm-Mitarbeiter hat das nun Nachteile.

+++dm-Kunden schreien auf – das haben sie nicht kommen sehen+++

Wie die „Bild“ berichtet, benötigen die Angestellten einer dm-Filiale ab sofort ihren Personalausweis mit eID-Funktion, um weiterhin Passfotos erstellen zu können. Für dm ist die eID nämlich ziemlich wichtig. Nur so können sie sich ins System einloggen, Bilder hochladen und ans Amt senden. Der Kunde erhält daraufhin einen QR-Code und dm kann damit weiterhin die Anlaufstelle Nummer eins für Passbilder bleiben.


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Viele Mitarbeiter wollen das aber offenbar nicht – und dass, obwohl seit Januar 2025 der eID-Perso für neue Mitarbeiter Pflicht und Teil des Arbeitsvertrags ist. Bei Weigerung drohen angeblich Versetzung oder Stundenkürzung. Doch das will der Drogeriemarkt nicht auf sich sitzen lassen. „Sanktionen wurden nicht veranlasst“, heißt es in einer Stellungnahme der Pressestelle.

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