Das Ziel von Investoren ist es, zukunftsträchtige Unternehmen auszumachen und Papiere jener Unternehmen zu erwerben. Hoch im Kurs stehen angesichts der Klima-Bestrebungen die E-Autobauer. Lange Zeit war Tesla der Pionier, nach und nach rückt jedoch der asiatische Markt in den Vordergrund. Hoch im Kurs steht unter anderem die Aktie von Xiaomi, doch ein tödlicher Unfall überschattet den Kurs.
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Der chinesische Tech-Gigant Xiaomi möchte den E-Auto-Markt aufmischen und hat im April 2024 mit dem „SU7“ das erste Modell auf den Markt gebracht. Bis dato war das Unternehmen vor allem für seine Smartphones bekannt. Die Aktie kletterte daraufhin konstant nach oben. Am zweiten April 2024 wurde das Papier für 1,95 Euro gehandelt, bis zum 18. März stieg der Wert auf 7,12 Euro (+ 265,13 Prozent).
Xiaomi-Aktie: Autounfall verunsichert Anleger
Doch es erfolgte ein abrupter Einbruch der Aktie, der nach einem Vorfall am 29. März nochmals zugenommen hat. An jenem Samstag war der „Xiaomi SU7“ auf einer Autobahn in der ostchinesischen Provinz Anhui unterwegs. Der Wagen zeigte 116 km/h auf dem Tacho an, als das Auto verunfallt. Im Auto saßen drei Frauen, überlebt hat den Aufprall niemand.
Unmittelbar nach dem Unfall stellte sich heraus, dass der Fahrassistenten NOA zu jenem Zeitpunkt eingeschaltet war – und schnell machten sich Zweifel ob der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems breit. Dieses wurde von Xiaomi-Gründer Lei Jun zuvor noch als revolutionär gefeiert. Diese Unsicherheit machte sich umgehend an der Börse bemerkbar, die Aktie ist inzwischen (Stand 02. April, 17 Uhr) nur noch 5,22 Euro wert.
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Unter dem Strich steht ein Minus von 36,4 Prozent binnen zwei Wochen. Eine zeitnahe Erholung bahnt sich nicht an. „Investoren werden die Ergebnisse der Untersuchung abwarten, bevor sie entschlossener in Xiaomi-Aktien investieren“, zitiert „Wallstreet Online“ den Fondsmanager Li Weiqing. Sofern der technische Fehler nachgewiesen werden sollte, könnte es kurzfristig größere Rückschläge geben, heißt es weiter.
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