Er riskierte alles und verlor mit nur 22 Jahren sein Leben. Oday Nassar Saadi Al-Rubai stand auf gegen die Terror-Miliz Hamas und organisierte wagemutig im Gaza-Streifen Proteste gegen die Islamisten. Die Rache folgte und war brutal.
Laut Medienberichten wurde der junge Palästinenser von Hamas-Terroristen entführt, gefoltert und letztlich hingerichtet. Seine Leiche soll vor dem Haus der Familie abgelegt worden sein – mit einer erschütternden Botschaft an seine Angehörigen und Freunde: „Das ist der Preis für diejenigen, die die Hamas kritisieren.“
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„Hamas raus“-Rufe bei Trauerzug für den Getöteten aus dem Widerstand
Auf X wird der 22-Jährige als einer der Anführer der Anti-Hamas-Proteste im Gaza-Streifen gewürdigt. In seinem Trauerzug skandierte seine Familie trotzig und mutig die Parole „Hamas raus!“ Andere schlossen sich an.
Deutscher Botschafter Seibert nimmt Stellung zur Gaza-Tragödie
Auch Steffen Seibert, deutscher Botschafter in Israel, trauert um den Getöteten. Auf X schrieb der Diplomat: „RIP, dieser tapfere junge Mann, Odai. Das ist die mörderische Natur der Hamas: Sie foltert und tötet jeden, der es wagt, einen Protest anzuführen. Viele Gaza-Bewohner wollen sich von dieser totalitären Herrschaft befreien. Sie haben wie jeder andere das Recht, in Frieden und Würde zu leben.“
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Mit der Hinrichtung versucht die Hamas die Proteste einzudämmen und andere Gegner einzuschüchtern. Die Angst soll umgehen, dass es ihnen genau ergehen könnte. Doch der Trauerzug für Odai Nasser Saadi Al-Rubai hat gezeigt, dass es den Widerstand weiter gibt. Wie viel sind die leidgeprüften Palästinenser bereit zu opfern, um sich gegen die Hamas zu aufzulehnen und für eine bessere Zukunft zu kämpfen?