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NRW: Mann (28) stirbt in Polizeigewahrsam – Umstände geben Rätsel auf

In Aachen (NRW) kam es in Polizeigewahrsam zu einem Todesfall. Ein 28-jähriger Mann starb. Was bisher bekannt ist.

© IMAGO/Fotostand

Verbrechen in NRW: So viel Arbeit hat die Polizei wirklich

Laut der Polizei-Kriminalstatistik ist die Kriminalität in NRW 2022 leicht angestiegen. In den vergangenen sechs Jahren war sie noch stetig gesunken. Mit knapp 1,37 Millionen Delikten gab es einen Anstieg um 13,7 Prozent zum Vorjahr.

Schlimmer Vorfall in Aachen (NRW)! Dort starb am Montagvormittag (8. Januar) gegen 9.25 Uhr ein 28-Jähriger in Polizeigewahrsam.

Das gab die Polizei Aachen (NRW) in einer Mitteilung bekannt. Die Ursache und Umstände des Todesfalles werden im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Aachen untersucht. Um die Umstände des Falls aufzuklären, hat das Amtsgericht Aachen für Dienstag (9. Januar) eine Obduktion des Verstorbenen angeordnet. Aus Neutralitätsgründen wird die polizeiliche Ermittlungsarbeit durch das Polizeipräsidium Mönchengladbach geführt.

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Tod in Mülheim an der Ruhr

Erst kürzlich kam es zu einem Todes-Drama während eines Polizei-Einsatzes in einer Asylunterkunft in Mülheim an der Ruhr. Kurze Zeit nach dem Einsatz verstarb ein 26-jähriger Mann, wie die Polizei in der Nacht zu Sonntag (7. Januar) bekannt gab.

Der Randalierer ließ sich nicht beruhigen, leistete vehement Widerstand gegen die Polizei. Zwei Beamte wurden durch Bisse und eine Beamtin durch einen Tritt gegen den Kopf verletzt. Zweimal setzten die Beamten daraufhin einen Taser gegen ihn ein – mit dramatischen Folgen! Eine erbliche Vorerkrankung in Kombination mit Kokain im Blut haben laut einer Obduktion zu dem tödlichen Taser-Einsatz geführt (wir berichteten).

Fall von Mouhamed D. in Dortmund

Und auch der Fall von Mouhamed D. im August 2022 bewegte die Menschen. Der 16-Jährige kam durch Polizeischüsse ums Leben. D. hatte damit gedroht, sich mit einem Messer das Leben nehmen zu wollen. Als die Polizei eintraf, eskalierte die Situation.


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Zunächst versuchte eine Polizistin den 16-Jährigen mit einem Pfefferspray außer Gefecht zu setzen. Doch D. sprang auf – und bewegte sich mit dem Messer in Richtung der Polizisten. Weitere Beamte fügten ihm Taser Stromstöße zu. Ein 30-jähriger Beamter feuerte aus, laut eigener Aussage, Notwehr auf den Jugendlichen (wir berichteten). Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt es für den Vorfall in Aachen zurzeit hingegen nicht.