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Fast nirgends so schlimm wie in NRW: Düsterer Trend ist kaum noch zu übersehen

Ist das Bier in Deutschland etwa nicht mehr so beliebt? Zumindest ein Trend ist zu verzeichnen und NRW ist davon ziemlich betroffen.

© IMAGO/Zoonar

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Das Bier gehört zu Deutschland wie der Deckel auf den Topf – da sind sich sicher viele einig. Vor allem in NRW sind Pils, Alt und Kölsch besonders beliebte Getränke, die nicht nur zu besonderen Anlässen getrunken werden. Denn wer mag es nicht, im Sommer mal ein kühles Bierchen in der Sonne zu genießen?

Doch dieser Trend nimmt nach und nach ab. Bier scheint nicht mehr ganz so beliebt zu sein. Denn aus einer neuen Statistik geht hervor, dass immer mehr Brauereien schließen. Vor allem Nordrhein-Westfalen ist davon betroffen. Doch was hat es damit auf sich? Liegt es wirklich an einer zunehmenden Unbeliebtheit?

Viele Brauereien schließen in NRW

Wie der Deutsche Brauer-Bund (DBB) berichtet, ist das Bierbrauerei-Sterben real. Obwohl es lange Zeit so aussah, als würde die Zahl der Brauereien in Deutschland unaufhaltsam wachsen, ist der Trend nun teilweise rückläufig – und das erschreckend. Vor allem NRW ist davon betroffen, was einige überraschen dürfte. Denn wie eine Grafik des „Statistischen Bundesamt“ zeigt, sind die Zahlen hier sehr rückläufig.

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Seit 2020 haben nämlich in NRW 15 Brauereien ihren Betrieb aufgegeben. Von vormals 153 Bierbrauereien in Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt nur noch 138 – damit ist ein Rückgang von 9,8 Prozent zu verzeichnen. Ähnlich sieht es da in Hessen aus: Hier gab es 2020 noch 79 Brauereien. 2024 waren es nur noch 71. Damit verlieren auch sie 10,13 Prozent ihrer Brauhäuser.


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Doch woran liegt das? Der Deutsche Brauer-Bund macht in erster Linie den hohen Kostendruck für die wachsende Zahl der Betriebsschließungen verantwortlich. „Keine Brauerei schließt von heute auf morgen. Die meisten der betroffenen Betriebe haben mehrere ertragsschwache Jahre hinter sich, die Reserven sind aufgezehrt“, erklärt DBB-Chef Christian Weber. Besonders kleinere und mittelgroße Bierbrauereien hätten kaum einen Spielraum. Zusätzlich haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise der gesamten Branche stark zugesetzt.

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