Mitarbeiter der NRW-Tierheime haben es nicht immer leicht, denn sie sehen ihre Schützlinge in den schrecklichsten Verfassungen. Erst kürzlich machte das Tierheim Düsseldorf einen traurigen Fund: Drei Meerschweinchen wurden auf einem Schulhof ausgesetzt.
Nach dem Tod eines Katzen-Babys platzt den Mitarbeitern des Tierheims in NRW jetzt allerdings endgültig der Kragen.
NRW-Tierheim platzt der Kragen: „Man ist müde“
In einem Facebook-Post berichtet das Tierheim Düsseldorf von Antonius Schicksal. Der kleine Kater wurde dem NRW-Tierheim übergeben und ist noch am selben Tag verstorben. Das löst neben Trauer offenbar auch Wut bei den Mitarbeitern aus.
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„Es gibt Tage, an denen kann man den Job im Tierheim noch so lange machen, man ist müde. Müde von den vielen ignoranten, egoistischen und dummen Menschen“, heißt es in dem Post. Vor allem aber sei man müde von Menschen, die Verantwortung für Lebewesen übernehmen, „obwohl sie sich kaum selbst um das eigene Überleben kümmern können.“ Eine Sache stört die Mitarbeiter besonders.
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Nach tragischem Schicksal: Mitarbeiter packen aus
„Wenn das Kind im Brunnen liegt, versuchen sie die Reißleine zu ziehen und denken sich schlechte Lügengeschichten aus“, heißt es in dem Post. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, „dass wenigstens seine Geschwister die Chance haben, zu starken und gesunden Katzen heranzuwachsen.“
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Dafür bittet das NRW-Tierheim alle Tierliebhaber, fest die Daumen zu drücken. Wie es mit den Geschwistern des verstorbenen Antonius weitergeht, bleibt nun abzuwarten. In dem Post stellen Mitarbeiter allerdings klar: Man kann die Katzen-Babys aktuell nicht besuchen, reservieren oder kaufen.