Eine heftige Explosion hat die Anwohner in Wuppertal (NRW) in der Nacht von Mittwoch (2. April) auf Donnerstag (3. April) aus dem Schlaf gerissen. Die Telefone von Polizei und Feuerwehr standen nach der Detonation kurz vor Mitternacht nicht mehr still.
Einsatzkräfte rückten sofort zum Ort des Geschehens in der Straße Schwarzbach aus. Dort bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung.
NRW: Explosion im Erdgeschoss
Die Druckwelle der Explosion in der NRW-Stadt muss gewaltig gewesen sein. Sie hatte ein Loch in einer Zimmerwand im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses gerissen. Zudem wurde die Eingangstür zerstört. Selbst die Scheiben zweier geparkter Fahrzeuge neben dem Unglücksort waren geborsten. Die Straße vor dem Haus war mit Splittern übersät.
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Ersten Erkenntnissen der Feuerwehr zufolge war hier gegen 23.43 Uhr eine Propangasflasche explodiert. Die Folgen sind dramatisch. Ein 28-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen. Rettungssanitäter versorgten das Explosions-Opfer am Unglücksort notdürftig. Anschließend kam der junge Mann mit einem Rettungswagen in eine Fachklinik.

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Feuer nach Explosion in Wohnhaus
Nach der Detonation brach im Erdgeschoss ein Feuer aus. Während sich ein Großteil der Bewohner aus dem Gebäude retten konnte, musste die Feuerwehr Wuppertal andere in der Folge evakuieren. Derweil bekämpften die ersten Einsatzkräfte die Flammen im Erdgeschoss.
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Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Doch aufgrund der Rauchentwicklung erklärten Experten das Gebäude zunächst für unbewohnbar. Einsturzgefährdet sei es aber laut eines Fachberaters des Technischen Hilfswerks (THW) nicht. Sollten Sachverständige am Donnerstag zum gleichen Ergebnis kommen, dürften die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Bis dahin sei das Gebäude aber noch gesperrt, teilte die Feuerwehr mit.
Wie es zu der Explosion der Gasflasche kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Auch zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.