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Voerde (NRW): Frau vor Hauseingang erstochen ++ SEK schnappt vier Männer

Anfang Februar ist eine Frau in Voerde (NRW) vor einem Hauseingang erstochen worden. Jetzt hat das SEK vier Männer festgenommen.

© IMAGO/Justin Brosch

Verbrechen in NRW: So viel Arbeit hat die Polizei wirklich

Das ist die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 für Nordrhein-Westfalen.

Die Bluttat Anfang Februar in Voerde hat in ganz NRW Entsetzen ausgelöst. Ein Spaziergänger hatte am Abend des 7. Februar eine lebensbedrohlich verletzte Frau vor einem Hauseingang an der Hugo-Mueller-Straße im Stadtteil Friedrichsfeld gefunden.

Die 52-Jährige war von Unbekannten attackiert worden und sollte den Angriff nicht überleben. Die Polizei Duisburg ging von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus und richtete umgehend eine Mordkommission ein (mehr dazu hier >>>). Trotz umfangreicher Ermittlungen blieben der oder die Täter lange auf freiem Fuß. Doch jetzt vermeldet die Polizei Duisburg einen Erfolg.

Voerde (NRW): SEK-Einsatz nach Mord an Frau

Mehr als eine Woche waren die Tatverdächtigen auf der Flucht. Doch akribische Ermittlungsarbeit hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (20. Februar) zur Identifizierung mehrerer Tatverdächtiger geführt.

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Mehrere Spezialeinheiten macht dann kurzen Prozess. Zeitgleich schlugen die Spezialeinsatzkommandos in mehreren Städten in NRW zu, um die mutmaßlichen Täter festzunehmen. Die vier Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren ließen sich nach Angaben der Polizei Duisburg widerstandlos festnehmen. Bei den Zugriffen sollte es deshalb keine Verletzten geben.

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Vier Männer in U-Haft – Rätsel bleibt

Am Freitag wurden das Quartett bereits dem Haftrichter vorgeführt. Allesamt wanderten wegen des Vorwurfs des gemeinschaftlichen Mordes in Untersuchungshaft. Unklar ist bisher, warum die 52-Jährige sterben musste. Die Ermittler bestätigten bislang lediglich, dass das Opfer an einer Stichverletzung gestorben ist. Weitere Angaben machten die Behörden bislang nicht.



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„Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Tatbeteiligungen, dem Tatmotiv sowie den Hintergründen dauern an“, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.