Was für ein Sahne-Wetter in NRW in der ersten April-Woche. Bei strahlendem Sonnenschein knackt das Thermometer in Teilen von NRW am Donnerstag (3. April) bereits die 20-Grad-Marke.
Am Freitag sollen die Temperaturen in NRW nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sogar an der 25-Grad-Marke kratzen. Doch dann folgt der dramatische Absturz innerhalb weniger Stunden.
Wetter in NRW macht Tausenden zu schaffen
Des einen Freud ist des anderen Leid. Die Sonne lässt die Pflanzen gepaart bei frühlingshaften Temperaturen in der ersten April-Woche förmlich explodieren. Die einen freuen sich an der Farbenpracht der Blüten, während insbesondere die Birke den Allergikern aktuell mächtig zu schaffen macht.
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Die Belastung durch die hochallergenen Pollen ist derzeit in NRW besonders hoch. Der kräftige Wind hat sie in den letzten Tagen mächtig durch die Luft gewirbelt. Allergiker niesen sich deshalb aktuell die Seele aus dem Leib und leiden unter besonders juckenden Augen. Viele sehnen sich deshalb nach einem erlösenden Regen, der endlich Linderung versprechen würde – doch die Entwicklung sieht ganz anders aus.
Wettervorhersage für NRW – das sind die Temperaturen der nächsten Tage:
- Freitag: 21 bis 24 Grad, nachts 9 bis 4 Grad
- Samstag: 15 bis 20 Grad, nachts 4 bis -1 Grad (im Bergland bis -3 Grad)
- Sonntag: 11 bis 15 Grad, nachts 2 bis -1 Grad (im Bergland: -3 Grad)
Experte kündigt „Kälte-Klatsche“ an
Auch wenn am Wochenende deutlich kältere Luftmassen aus dem Osten Einzug nach NRW halten, ist nach Angaben von Dominik Jung vorerst nicht mit Niederschlag zu rechnen. Die außergewöhnliche Dürre in den obersten Bodenschichten (mehr dazu hier >>>) wird dadurch immer extremer.
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Und ein Blick auf die vorhergesagten Temperaturen lassen den Meteorologen („wetter.net„) staunen. „Man mag es kaum glauben“, entfährt es dem Wetter-Experten bei nächtlichen Werten von bis zu -5 Grad im Osten der Republik. Dort fürchtet Dominik Jung extreme Frostschäden. Nach DWD-Angaben sinken die Werte allerdings auch in NRW nachts in den Minusbereich. Wer empfindliche Pflanzen draußen stehen hat, sollte sie also vorübergehend noch einmal in Sicherheit bringen.
Angesichts des ausbleibenden Regens bleibt die Belastung laut Pollenflug-Vorhersagen für Allergiker groß. Es heißt also weiter schniefen…