25 Millionen Euro zahlte Borussia Dortmund 2019 für Julian Brandt. In den letzten Jahren hat er mächtig an Einfluss bei Schwarz-Gelb gewonnen, seit Sommer ist er Vize-Kapitän des Revierklubs. Doch in den letzten Wochen ging es für den Mittelfeldakteur mächtig bergab.
Seit dem Jahreswechsel befindet sich Brandt im absoluten Formtief, aktuell droht ihm sogar dauerhaft der Bankplatz. Seine schwachen Leistungen haben auch Auswirkungen auf seinen Vertrag. Denn Borussia Dortmund möchte sich darauf (noch) nicht einlassen.
Borussia Dortmund: Brandt muss sich weiter gedulden
Trotz durchwachsener Leistungen war Brandt in den vergangenen Monaten aus der BVB-Startelf nicht wegzudenken. Sowohl Ex-Coach Nuri Sahin, als auch unter Mike Tullberg und Niko Kovac war gesetzt. Seine kleine Blessur und sein Fehlen beim 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin könnten das nun ändern. Schließlich habe seine Mitspieler gezeigt, dass es ohne ihn (auch) läuft.
Die schwachen Leistungen des offensiven Mittelfeldspielers haben wohl auch ein Umdenken bei den BVB-Bossen herbeigeführt. Laut „WAZ“ diskutiert die Führungsetage aktuell intensiv über die Zukunft des Nationalspielers. Anfang des Jahres hieß es noch, dass Brandts Arbeitspapier bis 2028 verlängert werden solle.
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Dies ist derzeit keineswegs sicher, die Zukunft des Vize-Kapitäns bei Schwarz-Gelb ist offen. Laut „WAZ“ zeichnet sich eine schnelle Einigung nicht ab. In allzu ferner Zukunft werden die Gespräche wohl nicht aufgenommen, der BVB möchte sich alle Optionen offen halten.
Brandt-Verlängerung nur bei CL-Qualifikation?
Ein großer Faktor für eine Brandt-Verlängerung soll das Erreichen der Königsklasse sein. Verpasst der BVB die Qualifikation zur Champions League, dürfte es auch für Brandt eng werden. Denn dann müsste der BVB sowohl sportlich als auch finanziell einige harte Entscheidungen treffen.
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2026 läuft der Vertrag von Brandt aus, möchte man den Vertrag nicht verlängern, muss Schwarz-Gelb ihn in diesem Sommer verkaufen, um noch eine gewisse Ablöse generieren zu können. Borussia Dortmund steht also vor einer Grundsatzentscheidung!