Erst greift er durch, dann räumt er mit Gerüchten auf. Kees van Wonderen hat beim FC Schalke 04 eine knallharte Maßnahme getroffen. Ab dem Spiel gegen Preußen Münster hütet Loris Karius das Tor der Knappen. Justin Heekeren muss auf die Bank.
Der Wechsel im Kasten hatte sich in den vergangenen Wochen angedeutet. Zu oft hatte Heekeren als Nummer 1 des FC Schalke 04 Unsicherheiten gezeigt und Gegentore ermöglicht. Einigen fiesen Gerüchten tritt van Wonderen nun aber entschieden entgegen.
FC Schalke 04: Die Gründe für den Wechsel
Als Gründe für den Wechsel führt der Niederländer vor allem die Erfahrung von Winterzugang Loris Karius an. Dieser hatte einst mit dem FC Liverpool um internationale Titel gekämpft – war aber auch seit über einem Jahr ohne Einsatzzeit. Doch in den letzten Wochen sei der Keeper immer besser in Form gekommen (hier mehr dazu lesen).
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Unmittelbar nachdem die Infos über den Torwart-Wechsel an die Öffentlichkeit gelangt waren, gab es auch schon Spekulationen, was hinter den Kulissen tatsächlich passiert sei. Der Torwart-Wechsel sei eine Forderung von Mitgliedern der Chefetage des FC Schalke 04 sowie der Wunsch aus der S04-Mannschaft gewesen.
Van Wonderen weist Gerüchte zurück
Darauf angesprochen reagiert van Wonderen deutlich. Die Aufstellung sei noch immer letztlich die Entscheidung des Trainers, erklärte van Wonderen. „Dafür bin ich da, auch die schwierigen Entscheidungen zu treffen“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Münster.
Natürlich träfe er einen solchen Wechsel nicht allein aufgrund seiner Einschätzung. „Der Torwarttrainer ist dafür wichtig, die anderen Trainer sind wichtig, alle die jeden Tag den Prozess verfolgen“, meinte van Wonderen, der klipp und klar sagt: „Am Ende bin ich aber persönlich dafür verantwortlich. Da stehe ich für.“
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Und: „Niemand hat mir gesagt: Du musst jetzt das oder das machen“, unterstreicht van Wonderen. Ob sich die Entscheidung für den FC Schalke 04 letztlich auszahlt, wird sich am Freitagabend (28. Februar) gegen Preußen Münster zeigen.