Seitdem Ben Manga im vergangenen Frühjahr zu Schalke 04 gekommen ist, hat sich die Scouting-Abteilung und das gesamte Netzwerk des Revierklubs um 180 gedreht. Königsblau möchte Talente finden, die bei vielen (Top-)Klubs noch unter dem Radar fliegen.
Diese Strategie möchte Schalke 04 auch in diesem Sommer wieder fahren. Ein erstes Talent haben Manga und Co. offenbar schon ins Visier genommen. Bekommt Königsblau bei dem georgischen Youngster den Zuschlag?
Schalke 04 nimmt Georgien-Talent ins Visier
Manga und sein Netzwerk sind seit eh und je dafür bekannt, ein besonderes Auge für zukünftige Stars zu haben. Bei Frankfurt hat der 50-Jährige zahlreich bewiesen, dass er Top-Talente findet, die sonst kein anderer auf dem Schirm hat. Bisher kann S04 davon noch nicht allzu stark davon profitieren, in Zukunft dürfte diese Strategie jedoch Früchte tragen.
Mit Blick auf den kommenden Sommer, in dem das ein oder andere Top-Talente wieder den Weg nach Gelsenkirchen finden soll, könnte S04 in Kürze schon den ersten Deal unter Dach und Fach bringen. Laut georgischen Medienberichten, die die „WAZ“ bestätigt hat, hat der S04 großes Interesse an Nikoloz Chikovani von Dinamo Tiflis.
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Der 17-jährige Flügelspieler zählt zu den größten Talenten des Landes, sorgt derzeit in der U19-Nationalmannschaft für Furore. Erst vor wenigen Wochen hat er sein Profidebüt für Tiflis gegeben. Im Sommer soll der dribbelstarke Youngster wohl wechseln – dabei könnte ein Transfer zu S04 in den kommenden Wochen immer heißer werden.
Chikovani wohl zunächst als Perspektivspieler eingeplant
Aus Georgien ist zu hören, dass Chikovanis Vater und sein Agent bereits zu Verhandlungen in Gelsenkirchen waren, der 17-Jährige selbst soll zudem beim Heimspiel gegen Hannover 96 (1:2) vor Ort gewesen sein. Das Interesse beider Parteien ist also da, nun gilt es, in allen Details auf einen Nenner zu kommen. Für S04 wäre Chikovani das nächste große Talent.
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Zunäscht soll der Georgier – sofern S04 den Deal tatsächlich abschließen kann – jedoch als Perspektivspieler eingeplant sein. Nach seinem Wechsel könnte er also zunächst noch in der U19 oder der U23 Erfahrungen im deutschen Fußball sammeln und sich an das neue Umfeld gewöhnen, ehe er mittel- und langfristig der Lizenzmannschaft helfen könnte.