Beide Mannschaften trennen elf Punkte, beide wollen auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen: Während der FC Schalke 04 den Klassenerhalt zum Saisonendspurt schon bald perfekt machen kann, meldete sich der SSV Ulm zuletzt aus einer fast hoffnungsvollen Lage in den Abstiegskampf zurück.
Auf Schalke erhofft sich der Tabellen-17. der Liga eine große Überraschung. Top-Torjäger Semir Telalovic will dabei eine Durststrecke beenden. Der Angreifer des SSV Ulm packt im Gespräch mit DER WESTEN zudem aus, dass ihn der Wechsel von Startelf und Bankplatz nervt.
Schalke – Ulm: Außenseiter will gegen S04 überraschen
Acht Spiele musste der SSV Ulm zuletzt warten, bis endlich wieder ein Dreier folgte. Überhaupt hat der Aufsteiger in dieser Saison nur vier Siege geholt. Gegen Darmstadt (2:1) war es dann wieder so weit, weshalb die Mannschaft wieder Hoffnung im Aufstiegskampf schöpft. Gegen Schalke will man jetzt nachlegen.
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„Wir gehen gemeinsam auf den Platz und kämpfen füreinander, wir laufen füreinander, geben alles füreinander und das zeichnet uns aus. Deswegen wird es nicht leicht für Schalke“, betont Semir Telalovic gegenüber DER WESTEN. Der Stürmer erklärt, dass die Mannschaft sich ein Ziel gesetzt hat: „Wir haben es schon ausgemacht: Wir fahren nach Gelsenkirchen, um zu punkten. Wir werden auf jeden Fall ein intensives Spiel an den Tag legen.“
Dabei würde Telalovic auch selber gerne wieder treffen. Seit sieben Partien hat der Angreifer nicht mehr getroffen. Vermutlich auch ein Grund, weshalb er immer wieder zwischen Startelf und Bankplatz wechseln musste. Ein Umstand, der ihm nicht so gefällt.
Telalovic: „Frustriert mich“
„Natürlich frustriert es mich“, sagt der Ulm-Stürmer. Allerdings habe er es auch akzeptiert, „dass wir im Abstiegskampf sind. Wir wissen ja alle, dass wenn man Spiele verliert, die Formation ändern will, bis es mal funktioniert. Ich habe es mir natürlich hart erarbeitet, die Tore für die Mannschaft zu schießen und würde gerne jedes Spiel von Anfang an spielen. Leider klappt es nicht immer.“ Vielleicht steht er ja gegen Schalke wieder in der Startelf.
Dann will er auch der königsblauen Wackelabwehr ein paar Tore einschenken. „Ich hoffe immer auf Tore. In der Liga muss immer viel passen: Man braucht einen guten Tag. Auch im Team muss alles funktionieren, damit man als Stürmer trifft. Meine Hoffnung ist groß, dass die Leistung passt, ich treffe und wir mit drei Punkten nach Hause fahren“, lautet die klare Ansage von Telalovic.
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An diesem Spieltag könnten die Ulmer erstmals die direkten Abstiegsplätze verlassen, wenn in Gelsenkirchen gepunktet wird und Eintracht Braunschweig gegen den SC Paderborn (4. April) verliert.
Das ganze Interview mit Semir Telalovic kannst du am Freitag (4. April) auf www.derwesten.de lesen.