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FC Schalke 04: Neue Geldsorgen! Rühl-Hamers verkündet die schlechte Nachricht

Auf das Aufatmen folgt die schlechte Nachricht: Beim FC Schalke 04 gibt es neue Geldsorgen. Und die könnten alles ins Wanken bringen.

© IMAGO/Pakusch

FC Schalke 04: Der lange und steinige Weg zurück nach oben

2021 war ein einschneidendes Jahr für Schalke 04. Der beispiellose finanzielle Niedergang der Vorjahre gipfelte im Horror-Abstieg. Rouven Schröder und Dimitrios Grammozis übernahmen die Mammutaufgabe, aus dem Scherbenhaufen einen Aufsteiger zu formen.

Der Schuldenberg schmilzt. Diese gute Nachricht konnte der FC Schalke 04 mit den jüngsten Geschäftszahlen verkünden. Auch der drohende Punktabzug für die nächste Saison ist vom Tisch. Alles spitze also?

Überhaupt nicht! Finanzvorstand Christina Rühl-Hamers muss auch schlechte Botschaften verkünden. Und die machen Sorgen um die Zukunft des FC Schalke 04 – insbesondere mit Blick auf den angepeilten Wiederaufstieg.

FC Schalke 04: Einnahmen brechen weg

Der Konzernbericht zum zweiten Halbjahr 2024 hat für Aufatmen gesorgt. Der „Worst Case“, ein Punktabzug, ist abgewendet. 6,6 Millionen Euro Gewinn sorgen dafür, dass die DFL-Auflage erfüllt ist (hier die Details). Das lässt auch den Schuldenberg erneut ein wenig schmelzen. Doch ein Blick auf die Details schmälert die Freude.

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Finanzboss Rühl-Hamers erklärt: Die Umsatzsteigerung stammt praktisch nur aus „Sondereffekten“. Die Konzerte von Taylor Swift und Rammstein, die Champions-League-Gastspiele von Shakhtar Donezk und weitere Events hatten Millionen in die S04-Kassen gespült. Die aber sind nun Vergangenheit. Ob man erneut solche Geldregen erwarten kann? Ungewiss.

Sportliche Einnahmen brechen weiter ein

Im gleichen Atemzug folgt die schlechte Nachricht: Die Einnahmen aus dem sportlichen Bereich sind weiter eingebrochen. „Die Werte im Bereich Sponsoring, mediale Verwertungsrechte und Merchandising sind rückläufig“, muss Rühl-Hamers gestehen. „Auch die Transferentschädigungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Millionen Euro.“ Vor allem die heftig zurückgehenden TV-Gelder tun Schalke weh. 60 Millionen Euro weniger sind es im Vergleich zu 2020/21, mit jedem Jahr zweite Liga fallen sie weiter. Hier mehr Details.


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Weiter heftig verschuldet, hat der FC Schalke 04 inzwischen viele Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung ausgereizt. Weitere „Sondereffekte“ wie durch die Arena-Vermietung sind möglich, werden aber sicher nicht jedes Jahr so groß ausfallen wie 2024 dank Swift und Shakhtar. Königsblau muss sich etwas einfallen lassen, um konkurrenzfähig zu bleiben und das große Ziel Wiederaufstieg nicht aus finanziellen Gründen aus den Augen zu verlieren.