Es hatte doch so vieles auf einen erfolgreichen Start für Yuki Tsunoda im Red Bull hingedeutet. Heimrennen in Japan, dazu starke Trainingsleistungen auf der Strecke in Suzuka – die Vorzeichen waren gut für den RB-Debütanten in der Formel 1. Doch es kam anders.
Denn Tsunoda schied in Q2 völlig überraschend aus, landete am Ende nur auf P15. Besonders bitter: Liam Lawson, der für den 24-Jährigen zu Racing Bulls degradiert wurde, landete einen Platz vor Tsunoda. Ein Ergebnis, dass auch den Japaner nicht kalt lässt, wie er nach dem Formel-1-Qualifying verrät.
Formel 1: Frühes Quali-Aus „wirklich schade“
Wenig überraschend gab der Red-Bull-Neuzugang nach seinem frühen Quali-Aus zu Protokoll, dass er mit dem enttäuschendem Resultat zu knabbern habe: „Es ist wirklich schade. Mit dem heutigen Ergebnis habe ich nicht gerechnet, um ehrlich zu sein“. Die Gründe für das Mini-Debakel liegen für Tsunoda dabei auf der Hand: „Es ist ziemlich schwierig, dieses Auto richtig zu fahren“.
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Worte, die man bei Red Bull mittlerweile schon gewohnt ist. Bereits Tsunodas Vorgänger Sergio Perez und jüngst auch Liam Lawson machten in der Vergangenheit mehrmals deutlich, dass das Auto für sie schwer zu fahren sei. Tsunoda führt aus: „Das Warm-up muss fast perfekt sein, vor allem das Aufwärmen der Reifen“.
Marko lobt Tsunoda
Dennoch blickt der Japaner positiv in die Zukunft bei seinem neuem Team. Denn der F1-Pilot weiß: „Es gab heute trotzdem die Pace, um ins Q3 zu kommen – wenn man sich die Zeiten aus Q1 anschaut. Es wäre also möglich gewesen“.
Eine Meinung, der auch Red-Bull-Berater Helmut Marko im „ORF“ beipflichtet: „Yuki hätte auch den Speed gehabt. Er hat leider einen Fehler in Kurve 1 gehabt und dann noch einen. Sonst hätte er es auch geschafft“. Der 81-Jährige will den Kopf aber nicht in den Sand stecken: „Das Qualifying spiegelt nicht wider, was für einen guten Job er bis zu diesem Punkt gemacht hat“. Im Team scheint man an den Fähigkeiten des Neuzugangs also keineswegs zu zweifeln.