Das Wetter meint es mit manchen Leute gerade nicht besonders gut. Der Nebel sorgt zum Beispiel für jede Menge Unfälle (hier mehr dazu). Aber auch die nächtlichen Minusgrade machen vor allem Obdachlosen schwer zu schaffen. Ohne ein gemütliches warmes Heim können die Nächte ganz schön kalt werden. So auch in Dortmund. Hier könnte es jetzt zu einem Kälte-Tod eines Obdachlosen gekommen sein.
Direkt vor einer Kirche in Dortmund wurde am Sonntag (19. Januar) ein leblose Mann (†56) aufgefunden. Doch der Fall birgt noch jede Menge offene Fragen.
Dortmund: Kälte-Tod mitten in der City?
Laut wetter.com war es in der Nacht auf Sonntag (19. Januar) bis zu -3,3 Grad kalt in Dortmund. Das ist eisig, vor allem, wenn man kein Dach über dem Kopf hat. War das wohl auch der Grund für den Notarzteinsatz am Sonntagvormittag?
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Nach Informationen, die DER WESTEN vorliegen, wurde direkt vor der Reinoldikirche in Dortmund regungsloser Mann entdeckt. Die versuchten Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Zunächst war unklar, um wen es sich bei der toten Person handelt und woran diese gestorben ist. Verschiedene Anzeichen, wie die Auffinde-Situation, deuteten aber darauf hin, dass es sich um einen Obdachlosen handeln könnte. Die Person befand sich anscheinend im nach innen ausgedehnten Türbogen der Kirche, das Ganze sah wohl nach einem typischen Nachtlager für einen Obdachlosen aus.
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Weitere Details werden bekannt
Wie die „WAZ“ von der Polizei erfahren hat, bestätigte sich die Vermutung, dass es sich bei dem Toten aus Dortmund um einen Obdachlosen handelt. Dieser soll bereits bei Ankunft der Einsatzkräfte verstorben gewesen sein.
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Ein Fremdverschulden konnte schnell ausgeschlossen werden. Am Montag (27. Januar) teilte die Polizei mit, dass auch die Kälte nicht im Zusammenhang mit dem Tod des 56-Jährigen steht: „Ursächlich waren medizinische Gründe in Kombination mit Alkoholmissbrauch.“