Dortmund.
Wieder was los am Flughafen Dortmund! Erst am Wochenende gab es hier mehrere Festnahmen.
Und auch am Montag (23. August) war die Bundespolizei wieder aktiv am Flughafen Dortmund und hat gleich drei Haftbefehle erlassen. Dabei konnte einer der Verhafteten seiner Strafe entgehen – dank eines Freundes.
Flughafen Dortmund: Freund springt für Verhafteten in die Bresche
Bei einer Einreisekontrolle wurde die Bundespolizei auf einen 27-Jährigen aufmerksam, der aus Bulgarien angereist war. Es stellte sich heraus, dass er gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hatte und daher von der Staatsanwaltschaft Bremen zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Die hatte der Mann jedoch nicht ausreichend beglichen, es fehlten noch 280 Euro. Zuvor war der Bulgare bereits wegen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung verurteilt worden. Doch der Mann hatte Glück! Ein Freund bezahlte die Schulden bei einer Polizeiwache in Oyten und der Angeklagte entkam einer Freiheitsstrafe.
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Das ist der Flughafen Dortmund:
- Der Flughafen Dortmund wird auch Dortmund Airport 21 genannt
- Er ist ein regionaler Verkehrsflughafen
- Der Airport liegt in Dortmund an der Stadtgrenze zu Unna und Holzwickede
- Der Flughafen Dortmund ist der drittgrößte in NRW bei der Anzahl der Fluggäste
- 2018 war er in den Top 10 der pünktlichsten Flughäfen weltweit
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Flughafen Dortmund: Nicht nur hier war die Bundespolizei aktiv
Am Essener Hauptbahnhof stellten Bundespolizisten noch am gleichen Tag zwei weitere Personen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Sie erwischten eine 32-Jährige, die ebenfalls wegen nicht bezahlter Geldstrafe gesucht wurde. Bei ihr waren noch 600 Euro offen als Strafe für Betrug. Weil sie nicht zahlen konnte, nahm die Bundespolizei sie in Gewahrsam und schickte sie für 40 Tage in den Knast.
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Noch in der Nacht kommt es zu einer weiteren Verhaftung am Essener Hauptbahnhof. Ein gesuchter Dieb hatte versucht, seiner Freiheitsstrafe von vier Monaten zu entgehen. Obwohl er keinen Personalausweis dabei hatte, konnten die Beamten ihn überprüfen und seine Identität feststellen.
Der 51-Jährige trug außerdem eine kleine Menge Marihuana bei sich. Der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzt dürfte seine Freiheitsstrafe jetzt noch verlängern. (mbo)