Das war’s für Chico bei „Promis unter Palmen“. In der sechsten Episode hat Sat.1 den Schlussstrich gezogen und den Lotto-Millionär aus der Villa geworfen.
Damit reagiert der Sender auf eine Auseinandersetzung zwischen Chico und Lisha Savage kurz vor Beginn des Kapitänsspiels. Im Gespräch mit DER WESTEN hat der Lotto-Millionär nach der Entscheidung eine eindeutige Botschaft.
Lotto-Chico und Lisha gehen sich an die Gurgel
Es hatte sich angedeutet. Schon in der vorherigen Episode hatte der Dortmunder Lisha ins Gesicht gesagt, wie wenig er von ihr hält. Vor dem Kapitänsspiel dann die Kampfansage von Chico: „Ich will dich nach Hause schicken.“ Lisha kontert: „Ich weiß, dass du lieber gegen Frauen kämpfst als gegen Männer.“
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„Du bist doch ’ne Maschine“, entgegnet Chico noch cool. Doch Lisha lässt nicht locker und reitet auf der Geschlechter-Kategorie rum: „Ich kämpfe gegen einen Mann, du gegen eine Frau. Weil du so einen kleinen Pimmel hast, wie wir in deinem Kostüm gesehen haben.“ Rumms. Das hat gesessen. Die Zwischenrufe von Iris („Könntet ihr mal die Schnauze halten“) und Christo („Konzentriert euch doch mal“) bleiben unerhört. Dann eskaliert es.
Sat.1 reagiert auf Chicos Drohung
Nach der gefühlt 100. „Mini-Pimmel“ und „Muschi“-Bezeichnung platzt es aus Chico heraus. Was er sagt, ist derart drohend, dass Sat.1 seine Worte mit einem Piepgeräusch überblendet. Doch an der Reaktion von Cosimo ist zu sehen, wie hart sie gewesen sein muss. Es endet mit: „Guck mal wie du schreist“, und Christo bringt es auf den Punkt: „Das, was Chico von sich gegeben hat, das ist wieder so’n Ding. Das überschreitet wieder so eine Grenze.“
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Genau so sahen es auch die Verantwortlichen der Sendung und unterbrachen das Spiel. „Die Androhung sexueller Gewalt hat bei uns keinen Platz“, stellte der Sender klar und warf Chico nach einer ersten Verwarnung nach dem Konflikt mit Kim Virginia (mehr dazu hier >>>) mit sofortiger Wirkung aus dem Format. Auch Lisha kassierte für ihre Provokationen eine Verwarnung, kann sich in den zwei verbleibenden Folgen also keinen Fehltritt mehr erlauben.
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Und Chico? Der drückte im Gespräch mit DER WESTEN sein Bedauern für seine Aussagen aus. Er habe sich von Lisha in seiner Männlichkeit beleidigt gefühlt, sagt der 44-Jährige. Das könne aber keine Rechtfertigung für seinen Satz sein. „Menschen machen Fehler. Ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen“, so der ehemalige Kranfahrer mit der kriminellen Vergangenheit. Für seine Aussagen möchte er sich entschuldigen.
Nach seinem Ausscheiden sollte es zu überraschenden Wendungen in der thailändischen Villa kommen. Was geschah, kannst du oben in unserem Video-Format zur Sendung „Pommes unter Palmen“ sehen.
>> Anmerkung der Redaktion <<
Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.
Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.