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Essen: Nach Großbrand in der City – Polizei nimmt Mann (43) fest

Sonntagnacht war die Feuerwehr in Essen im Großeinsatz. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen geschnappt.

© Justin Brosch

Es brennt! Was du tun solltest – und was nicht

Ein Brand in deiner Wohnung oder deinem Haus stellt eine absolute Ausnahmesituation dar. Damit die Situation möglichst glimpflich ausgeht, zeigen wir dir, wie du richtig reagierst.

Großeinsatz der Feuerwehr in Essen! In der Nacht auf Montag (24. Februar) mussten 80 Kräfte der Feuerwehr in die Innenstadt ausrücken. Dort war nach Mitternacht ein Geschäftsgebäude in Brand geraten.

Über mehrere Stockwerke hoch brannte die Fassade lichterloh. Ein schwieriger Einsatz für die Feuerwehr Essen, die über Stunden gegen die Flammen ankämpfte. Erst am Morgen konnten diese den Brandort verlassen. Die Ursache für das Feuer ist noch ungeklärt. Doch konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen.

Essener Feuerwehr im Kampf gegen Flammenwand

Die Brandmeldung kam gegen 1.00 Uhr morgens rein, wie die Feuerwehr Essen über Instagram vermeldete. Betroffen war ein Geschäftsgebäude an der Lindenallee. Dort brannten große Teile der Fassade über mehrere Stockwerke hinweg sowie das Dach. Den Einsatzkräften offenbarte sich vor Ort eine 18-Meter hohe Flammenwand. Die Fensterscheiben waren aufgrund der starken Hitzeentwicklung des Feuers geplatzt, die Flammen konnten sich so im Gebäude ausbreiten.


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Zwei Stunden brauchten die Einsatzkräfte, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. In dieser Zeit warnten sie die Bürger, den Bereich der Lindenallee und Am Waldhausenpark zu meiden. Die starke Rauchentwicklung wäre bei Tageslicht sicher über hunderte Meter weit zu sehen gewesen.

Essen: Polizei ermittelt Brandursache

Gegen 3.00 Uhr morgens hatte die Feuerwehr den Brand dann unter Kontrolle, musste aber bis 6.00 Uhr noch Nachlöscharbeiten leisten. Aufgrund der engen Bebauung gestalteten sich diese als besonders schwierig. So mussten Dachhaut und Fassade per Hand geöffnet werden. Mittlerweile haben die Einsatzkräfte den Brandort verlassen können.

Glücklicherweise wurde niemand bei dem Brand oder dem Löscheinsatz verletzt, es entsandt jedoch ein erheblicher Gebäudeschaden. Die Ursache des Feuers ist allerdings noch unklar. Mit den Ermittlungen wird sich nun die Polizei beschäftigen. Zudem erregten in der Nacht im nahen Umkreis weitere Kleinbrände die Aufmerksamkeit der Feuerwehr. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Großbrand wurde bisher nicht bestätigt.


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Im Rahmen einer Fahndung konnten die Ermittler nun einen 43-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und ermittelt auch in zwei weiteren Fällen gegen den Mann. So gab es gegen 3 Uhr und 3.30 Uhr zwei Mülltonnenbrände auf der I. Dellbrügge und an der Kettwiger Straße nahe der Rathausgalerie. Um die Vermutungen zu bestätigen, bittet die Polizei nun Zeugen um Hinweise. Verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Bränden werden vom KK11 per Mail (hinweise.essen@polizei.nrw.de) oder Telefon (0201 829 0) entgegengenommen.