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Gelsenkirchen: Frust nach E-Scooter-Verbot geht weiter – „Da lernt die Jugend mal wieder zu laufen“

Bald ein Jahr ist es her, dass Gelsenkirchen E-Scooter verbannt hat. Jetzt kocht der Frust der Menschen erneut hoch.

© IMAGO/Gottfried Czepluch

Das ist die Stadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen verbinden viele sofort mit dem FC Schalke. Doch die Stadt ist mehr als nur Fußball und Industrie. In diesem Video stellen wir dir sie vor.

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: E-Scooter. Bald ein Jahr ist es her, dass die Stadt Gelsenkirchen die Elektro-Roller zum Ausleihen aus dem Stadtbild verbannt hat (wir berichteten damals darüber).

Jetzt keimt im Internet eine neue Diskussion auf. Die User lassen ihren Frust über das kritische Thema heraus.

Gelsenkirchen: Frust nach E-Scooter-Verbot findet kein Ende

Eigentlich sollten die E-Scooter eine praktische Alternative sein, um kostengünstig und umweltschonend von A nach B zu kommen. Aber in vielen Städten wurden die Flitzer zu einem echten Ärgernis. Vor rund einem Jahr wollte man in Gelsenkirchen dann die Regeln für das Ausleihen der E-Scooter verschärfen. Am Ende kam sogar ein Verbot dabei rum. Die Betreiber der Ausleih-Roller mussten ihre Fahrzeuge aus dem Stadtbild entfernen.

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Doch das Thema ist weiterhin brisant. Zurzeit kocht bei Facebook eine Diskussion um das E-Scooter-Verbot in Gelsenkirchen hoch. In einem Post auf der Seite „Mondbaby“, wo es eigentlich hauptsächlich um „alles rund ums Baby“ geht, heißt es: „Gelsenkirchen ist die erste Stadt Deutschlands, die E-Scooter verboten hat.“ Daraufhin gab es satte 5.694 Likes und 593 Kommentare (Stand 19. März, 19.35 Uhr). Und dabei wird deutlich: Die meisten finden E-Scooter nervig und wünschen sich auch für ihre Stadt ein Verbot.

Die Menschen sind genervt

In den Kommentaren heißt es in Bezug auf das Verbot in Gelsenkirchen unter anderem: „Müssten generell in allen Städten verboten werden“, „Eine vernünftige Entscheidung! Vielleicht folgt u.a. Köln noch“ oder auch „Richtig so. Wann zieht Leipzig nach?“


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Eine Userin wird besonders deutlich und lässt ihren Frust über die E-Scooter heraus: „Diese widerliche Unfallgefahr ist schon lange fällig zu stoppen. 80% fahren, ohne sich an die Regeln zu halten. (…) Selbst in belebten Fußgängerzonen (…) Da lernt die Jugend endlich mal wieder zu laufen.“ Zack! Das hat gesessen! Ob das Verbot sich bei dieser Frustration auch bald auf andere Städte ausweitet, wird sich noch zeigen müssen.