Auch am Centro Oberhausen hat am Freitag (17. November) der Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet. Damit ist er mittlerweile nach Essen-Steele, Duisburg und Essen der vierte Weihnachtsmarkt im Ruhrgebiet, der die Glühwein-Saison feierlich eingeläutet hat.
Doch auch in diesem Jahr verzichtete das Westfield Centro Oberhausen zur Eröffnung auf ein Feuerwerk (mehr Infos dazu hier). Stattdessen gab es wie im Vorjahr bereits eine Drohnenshow. Am Freitagnachmittag war es gegen 17.45 Uhr soweit. Plötzlich tanzten über den dunklen Himmel Schneeflocken und Weihnachtsmänner. Doch unter Besuchern sorgte die Show für Aufruhr.
Weihnachtsmarkt Centro Oberhausen veranstaltet Drohnenshow
Eigentlich war die Show für Punkt 17.30 Uhr angesetzt. Unter den Weihnachtsmarktbesuchern sorgte die kleine Verspätung schnell für Unmut. Doch als plötzlich die ersten Drohnen am Himmel leuchteten, war der schnell wie weggeblasen. „Macht das Licht aus“, rief dann plötzlich ein Besucher lautstark. Scheinbar hatten einige Zuschauer damit gerechnet, dass die Lichter der Laternen für die Zeit der Show ausgeschaltet werden würden. Dem war aber leider nicht so. Dennoch konnte man das weihnachtliche Spektakel am Himmel gut sehen.
Rund zehn Minuten konnten die Besucher dann dem bunten Treiben am Himmel zuschauen, das mit Weihnachtsmusik untermalt wurde. Schneeflocken wechselten zu Weihnachtsstrümpfen, dann winkte ihnen plötzlich ein riesiger Weihnachtsmann zu. Das Highlight bildete allerdings eine andere Gestalt.
Plötzlich geht ein Raunen durch die Menge
Denn plötzlich verwandelte sich ein bunt geschmückter Tannenbaum in ein tanzendes Rentier, das passend zur Musik seinen Mund bewegte und fröhlich der Zuschauerschaft am Boden zuwinkte. Nicht nur für viele Kinder ein echtes Highlight! Doch so schnell wie die Show begonnen hatte, war sie auch schon wieder vorbei. Den krönenden Abschluss bildete der Schriftzug „Christmas Opening“ am Himmel, der sich plötzlich in „Westfield Centro“ in den typischen Logo-Farben Rot und Weiß verwandelte.
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„Das war’s schon“, konnte sich nach der rund zehnminütigen Drohnenshow ein Zuschauer nicht verkneifen. Die sich in Richtung Ausgang schiebenden Massen sprachen allerdings für sich. Und genau das war vielen Besuchern auch ein Dorn im Auge. „Das war letztes Jahr besser“, moserte etwa eine Besucherin, die sich im Mob gen Glühwein- und Essensstände schieben lassen musste. Viele Eltern kämpften sich mit ihren Kindern sogar gegen den Strom, um in Richtung Ausgang zu gelangen. Wer sich nach dem Himmelsspektakel also noch den ein oder anderen Glühwein genehmigen wollte, der brauchte starke Nerven – und einen ebenso starken Ellenbogen, um sich zum Stand seiner Wahl durchzukämpfen.